Die Turnveteranen - Vereinigung Thurgauer ist eine eigenständige Organisation und schliesst die Turner ab dem 50. Altersjahr zusammen. In zurzeit 40 örtlichen Gruppen mit gegen 1000 Mitgliedern finden verschiedene Aktivitäten, Ausflüge, Wanderungen und Kameradschaftstreffen statt.
Der Vorstand der Thurgauer Turnveteranen-Vereinigung will vor allem ältere Turnkameraden ansprechen und sie für einen Beitritt in die örtliche Turnveteranengruppe und damit automatisch zu den kantonalen Turnveteranen motivieren.
Wir freuen uns über jeden neuen Veteran und heissen ihn herzlich willkommen. Denk daran, man ist nie zu jung oder zu alt, Turnveteran zu werden. Darum, mach mit!
Nächste Anlässe
Turnveteranen-Vereinigung Thurgau
Veranstaltungen Turnveteranen-Vereinigung Thurgau 2026
Donnerstag 20 August
Kameradschaftstreffen MZH
Hüttlingen
Eidgenössische Turnveteranen-Vereinigung
Veranstaltungen Eidgenössische Turnveteranen-Vereinigung 2026
Freitag,
21. August Delegiertenversammlung Gruppe
Aargau Untersiggenthal
Sonntag, 11. Oktober ETVV Tagung
Basel
Aktuelles / News
Bericht über die Jahrestagung der Thurgauer Turnveteranen
Souverän führte Präsident Philipp Schwager durch seine erste Jahrestagung. In der Mehrzweckhalle Bächelacker in Eschlikon führte er gekonnt speditiv durch die Traktanden.
Gemeindepräsident Beni Braun begrüsste die gut 200 angereisten Veteraninnen und Veteranen. Zahlreiche Gäste aus Politik und Sport folgten interessiert den Informationen und Geschäften. Sie brachten ihrerseits Dank und Anerkennung
für die geleistete Arbeit und die offensichtlich gelebte Kultur und Tradition. Der frischgebackene höchste Thurgauer
(Felix Meier) stellet sich selbst vor und zeigte der Versammlung seine Beziehungen zum Turnen und den dazugehörenden Traditionen. Er betonte auch den hohen gesellschaftlichen und sozialen Wert der Turnerfamilie.
Mit dem Fahneneinmarsch und dem Thurgauerlied wurde der Anlass eröffnet, von der Musikgesellschaft Eintracht Eschlikon musikalisch schmissig umrahmt.
Der geschäftliche Teil umfasste vor allem die Informationen aus der vorentscheidenden Delegiertenversammlung. Die Finanzen sind im Lot. Dank dem Sponsoring der tkb und vielen Spenden der Turnveteranen konnte ein kleiner Gewinn erwirtschaften werden. Nebst den Ausgaben für Administration und kameradschaftlich Anlässe wurden auch dieses Jahr rund 3000 Franken an Jugendanlässe im Thurgau gespendet.
Der Mitgliederbestand (aktuell 751) konnte mit 42 Neueintritten bei 22 Todesfällen und 13 Austritten um 7 erhöht werden. Um diese Tendenz zu erhalten, wird wieder ein Wettbewerb für Mitgliederwerbung durchgeführt.
Weiter wurden die 2 nächsten Anlässe vorgestellt: Kameradschaftstreffen und Jahrestagung der eidgenössischen Turnveteranen.
In eindrücklicher Weise wurde der 22 verstorbenen Veteranen gedacht. Von je einer Nelke werden sie auf ihrem letzten Weg begleitet. Auch die Ehrung der 13 Veteranen von 90 bis fast 101 Jahren erfolgte auf der Bühne.
Mit dem Turnerlied wurde die Versammlung geschlossen. Nach dem von der Gemeinde Eschlikon gespendeten Apero tischte der Organisator ein feines Mittagessen auf.
Im kameradschaftlichen Teil stand die Geselligkeit im Zentrum. Die Hinterthurgauer Trychlergruppe unterbrach dann die Gespräche mit ihren gut koordinierten, eindrücklich präsentierten Schellenklängen. Das Publikum durfte dann die Künste von 8 erfolgreichen Geräteturnern an den Schaukelringen und am Barren bestaunen.
Nach Kaffee und Kuchen machten sich die TeilnehmerInnen zufrieden auf den Heimweg und freuen sich schon auf den nächsten Anlass vom 20. August in Mettendorf.
Willi Hauser Zum vergrössern der Bilder darauf klicken
Besuch bei InnoWay AG in Eschlikon
Für eine weitere Abwechslung im Programm der Turnveteranen-Vereinigung Aadorf Ettenhausen sorgte der Besuch bei der Firma InnoWay AG in Eschlikon. Kein Wunder, dass sich eine beachtliche Anzahl Veteranen für dieses nach wie vor aktuelle Thema im weiten Gebiet des Umweltschutzes interessierten.
InnoWay AG ist die Schweizer Kreislaufmarke für Kunststoffe und vereint die Unternehmen InnoRecycling AG, InnoSort, InnoPlastics AG sowie das Sammelsystem Bring Plastic Back unter einem Dach.
Seit 2025 tritt InnoWay als Dachmarke für Recycling, Regranulatproduktion und Sortierung von Kunststoffen auf. InnoRecycling AG fungiert als zentrale Anlaufstelle für die Entsorgung und Wiederverwertung von Kunststoffabfällen, während InnoPlastics AG die sortenrein erfassten Wertstoffe zu hochwertigem Regranulat verarbeitet. Die Regranulate werden in verschiedenen Industrien genutzt, unter anderem für Verpackungen für Non-Food-Produkte, Kabelschutzrohre, Flaschen, Sammelsäcke und Folien usw.
Empfangen von Patrik Ettlin und Sarina Moser erleben wir in 2 Gruppen eine Einführung ins Geschäftsmodell der InnoWay AG. Auf dem Rundgang beeindrucken danach die unglaublichen Mengen und die Vielfalt der angelieferten Kunststoffprodukte, welche als Verpackungsmaterial in verschiedenster Form verwendet worden sind.
Beeindruckend ist auch die grosse Menge an Produkten aus Überproduktion oder aus Fehlchargen, d.h. es handelt sich um saubere, neue Produkte, welche zurück in den Kreislauf gebracht werden.
Die Sammlung von Haushaltkunststoffen mit dem Sammelsystem Bring Plastic Back hat sich 2025 weiter erfolgreich entwickelt. Die gelben Sammelsäcke sind inzwischen an über 1’400 Verkaufsstellen erhältlich und können an 715 Sammelstellen abgegeben werden.
In über 620 Schweizer Gemeinden wurden im Jahr 2025 rund 9’400 Tonnen Kunststoff gesammelt und recycelt – 312 Tonnen
mehr als im Vorjahr. Rund 50% der gesammelten Menge kann wieder verwendet werden als Regranulat, welches durch InnoPlastic in Eschlikon hergestellt wird. Durch das Recycling konnten rund 4’700
Tonnen Neumaterial ersetzt und über 14 Millionen Liter Erdöl eingespart werden.
Nicht recyclebare Mischkunststoffe werden als Ersatzbrennstoff in der Schweizer Zementindustrie eingesetzt. Insgesamt wurden so mehr als 26’000 Tonnen CO₂ vermieden – ein wichtiger Beitrag zur
Ressourcenschonung und zum Klimaschutz.
Die Schweiz steht beim Recycling von Haushaltskunststoffen vor grossen Herausforderungen. Ein erheblicher Teil der Kunststoffabfälle wird weiterhin thermisch verwertet, während nur ein vergleichsweise kleiner Anteil stofflich recycelt wird.
Genau hier setzt das schweizweite Sammelsystem von RecyPac an: Ziel ist es, Kunststoffverpackungen und Getränkekartons einheitlich zu sammeln und hochwertig zu verwerten.
Mit der neuen Verpackungsverordnung ändern sich auch die Rahmenbedingungen für die Sammlung von Plastikverpackungen und Getränkekartons aus Haushalten. Aus diesem Grund hat die InnoRecycling AG mit dem Sammelsystem Bring Plastic Back beschlossen, bei RecyPac Mitglied zu werden und innerhalb der Branchenorganisation die Stärkung des Kreislaufs und die einheitliche Sammlung von Plastikverpackungen und Getränkekartons voranzutreiben. RecyPac ermöglicht mit dem RecyBag die Anschlusslösung für das Sammelsystem Bring Plastic Back, also den bekannten gelben Sack.
Einige Fakten aus der Präsentation und Führung durch das Werk:
- Plastikmaterialverbrauch pro Person in der Schweiz: 120 kg/Jahr (alle Arten von Kunststoffen aus Erdöl)
- Ca. 80% davon werden verbrannt durch die Sammlung mit dem Hauskehricht
- Verwertete Kunststoffe durch InnoRecycling: 50'000 Tonnen / Jahr
- Regranulatproduktion durch InnoPlastic: 20'000 Tonnen / Jahr
- Regranulat wird nur hergestellt aus Polyäthylen (PE) und Polypropylen (PP)
- Am Standort Eschlikon wird von Montagmorgen bis Samstagmittag durchgehend gearbeitet (24 h)
- Es sind 75 Mitarbeitende am Standort Eschlikon.
Fazit: Sehr eindrucksvoller Einblick in den Kunststoffkreislauf am Beispiel von «Verpackungsmaterialien.
Bedenke: Vermeiden ist besser als Recyclen – Recyclen ist besser als verbrennen
9. April 2026 Besuch im Typorama
Die Turnveteranen der Ortsgruppe Berg unternahmen am 9. April 2026 einen abwechslungsreichen Ausflug nach Bischofszell. Ziel war das Typorama, das Museum für Bleisatz und Druckkunst. Dort erhielten die 21 Teilnehmer einen spannenden Einblick in die traditionsreiche Welt des Druckerhandwerks.
In drei Gruppen wurden wir kompetent durch die Ausstellung geführt. Zuerst Schriftenguss und Handsetzen. Ab 1450 begann Gutenberg mit einer Zinnlegierung die einzelnen Buchstaben zu giessen. Wie das abläuft wurde uns gezeigt. Unglaublich wie viele einzelne Teile es braucht um einen ganzen Setzkasten vorzuberiten bis mit dem eigentlichen Handsetzen begonnen werden kann. Es folgte das Drucken. Die Kniehebelpresse für Einzelblätter oder die Tiegeldruckpresse, ab 1850, schon beinahe ein Halbautomat wurde vorgezeigt. Den Abschluss machten die Linotype-Setzmaschinen. Ein Wunderwerk der Mechanik. Guss und Setzen ist jetzt in einem Arbeitsgang möglich. Zu bedienen wie eine alte Schreibmaschine.
Viele der ausgestellten Maschinen, Geräte und Schriftsätze sind noch einsatzfähig. Meistens Montags führen Freiwillige kleinere Aufträge aus. So ist sichergestellt, dass die alte Druckkunst noch weiter erhalten bleibt.
Auf dem Heimweg liessen die Turnveteranen den Nachmittag im Freihof in Sulgen mit einem
feinen „Zvieriplättli“ ausklingen. Für die passende Stimmung sorgten 4 Schwyzerörgeli-Musikanten mit volkstümlichen Klängen.
Stefan Brändli
31. März 2026 Vom Setzling in den Laden des Grossverteilers
Die Arboner Turnveteranen besuchten die Firma Feldhofgemüse in Oberriet.
Ein Dutzend Turnveteranen haben am Nachmittag des 31. März den Gemüse- Grosshändler Feldhofgemüse in Oberriet besucht. Die Besichtigung des Betriebes zeigte uns auf, was alles nötig ist, bis wir den Salat, die Zwiebel usw. im Grossverteiler kaufen können.
Es liegt dazwischen sehr viel Handarbeit, aber auch die Maschinen sind nicht zu vergessen. Fünf Millionen Setzlinge werden jährlich angekauft und im Zeitraum von Februar bis September auf über 300 Hektaren Land gesetzt, gepflegt und geerntet. Nachher geht es direkt in die Verarbeitung zum Waschen, Bearbeiten und Verpacken, oder ins Kühllager. Stolze Zahlen bezüglich der täglichen Verarbeitung sind da zu hören, wir staunen. Eine tolle Führung hat unser Verständnis für die Arbeit der Gemüsebauern geweckt.
Sponsorenvertrag TKB 2026 – 2028
Unser Ehrenpräsident Ueli Bührer hat am 8. August 2025 den Sponsorenvertrag zwischen der
TKB und der TVVTG in Weinfelden für die Jahre 2026, / 2027 und / 2028 unterschrieben.
Wir danken der TKB herzlich für die grosszügige Unterstützung der Thurgauer Turnveteranen.
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